Die Demographie
gibt den initiatoren Recht: Schon heute sind 15 Prozent der Düsseldorfer
älter als 75. "Und es werden noch viel mehr", weiß "Oberlöwe"
Franz-Josef Göbel. Der frühere Sozialdezernent der Stadt hat
vor einem Jahr den Vorstand übernommen und aus dem Verein eine schlagkräftige
Truppe mit heute 65 Mitgliedern gemacht.
Ursprünglich
sollte der Verein in den städtischen Senioreneinrichtungen vor allem
jene Angebote aufrecht erhalten, die die Stadt angesichts knapper Kassen
nicht mehr bezahlen konnte. Künftig wird es drei Schwerpunkte geben,
so Göbel: Wir werden |
weiterhin materiell
die Einrichtungen unterstützen und wir werden Menschen helfen, die
Angehörige zu Hause pflegen." Finanziert werden soll das ausschließlich
durch Spenden. Kontakte zur Wirtschaft können dabei helfen. Doch vor
allem ist ehrenamtliches Engagement bei den Aktiven gefragt. Sie können
etwa den Senioren vorlesen, mit ihnen spazieren gehen oder den älteren
Menschen soziale Kontakte verschaffen. Darüber hinaus will der Verein
auch Ein-Euro-Jobber einsetzen. Weitere Infos unter Telefon 2800-7010.
Düsseldorfer
Stadtteilmagazine, September
2005 |