LÖWEN HELFEN.
HELFEN SIE DEN LÖWEN.
Alte Löwen
Hilfe für die Ältesten in Düsseldorf.
Der Förderverein e.V.
Blanckertzstr. 24
40629 Düsseldorf
Startseite
Aktuelles
Was wir leisten wollen
Was wir aktuell geschafft haben
Auch Alte Löwen brauchen Hilfe
Pressespiegel
Mit Alten Löwen kann man reden
Downloads
Archiv
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum
Älter werden in eigenen Wänden
Kooperation. „Alte Löwen“ und zwei Wohnungsgenossenschaften haben ein Lebensberatungsprojekt für Senioren gestartet. Die sollen möglichst lange in der Mitte der Gesellschaft bleiben.
Älter werden in eigenen Wänden Udo Bartsch, Karl-Hans Gräwe und Franz-Josef Göbel (v. l.) freuen sich mit Seniorin Rosemarie Hammerschmidt und Hund Lucy 11 über den gelungenen Projektstart.
NRZ-Foto:Walther)
Franz-Josef Göbel ist klar, dass das „große Ziel nur mit Pioniergeist zu erreichen“ ist. Trotzdem haben die „Alten Löwen“ und ihr Vorsitzender das Lebensberatungsprojekt „Älter werden und wohnen bleiben“ gestartet. Erreicht werden soll, dass Senioren möglichst lange in den eigenen Wänden bleiben können. „Alte Menschen gehören in die Mitte der Stadtgesellschaft“, so Göbel. Als Kooperationspartner gewann der Förderverein, der „Hilfe für die Ältesten“ leistet, den Eisenbahner-Bauverein (EBV) mit einem Bestand von 2200 Wohnungen und die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) mit 7000.
Kostenlose Gespräche
Die Partner bieten für alle Mieter, die älter als 60 Jahre sind, eine Beratung an. Dabei wird über Themen wie Barrierefreiheit der Wohnung gesprochen. Das Besondere: Die Gespräche sind kostenlos. „Eine Beratung gegen Gebühr nutzt keiner“, lautet Göbels simple Erklärung. Dass der Bedarf an Informationen und altengerechtem Wohnraum da ist, habe eine Umfrage im Vorfeld ergeben. Allein von den betroffenen 900 Mietern des EBV hätten rund 300 bei der Befragung mitgemacht. Und die Nachfrage steige.
„Altsein wird zum Normalsein. Wir haben 50000 Bürger, die älter als 75 Jahre sind. Diese Zahl wird sich verdreifachen“, sagt der Vorsitzende. Klar sei längst, dass es zu 
wenige seniorengerechte Wohnmöglichkeiten gebe. „Außerdem wird die Pflege durch die Familie weniger. Es gibt generell nicht mehr so viele Kinder und die sind häufig durch den Beruf eingespannt“, erklärt Göbel.
Für die Beratung haben die Partner die Diplom-Sozialarbeiterin Birgitt Gödecker-Sander und den Kaufmann Karl-Hans Gräwe eingestellt. Der bezeichnet seine Aufgabe als „aktive Sozialhilfe“: „Wir kommen zu den Menschen. Ein solches Angebot ist bisher einmalig.“ Und unterstützenswert, findet EBV-Vorstand Udo Bartsch: „Die Löwen helfen den Menschen und sind nicht auf Geld aus. Dazu leisten wir einen Beitrag und unterstützen das Projekt.“ Aus seiner Sicht soll die Beratung beim Bauverein zur Dauereinrichtung werden.
Dass noch mehr Wohnungsgenossenschaften wie die EBV denken, hofft der Chef der „Alten Löwen“: „Wir wünschen uns Nachahmer. Dann müsste aber auch über weitere Stellen und deren Finanzierung gesprochen werden.“
Bereits in der Planung ist ein flankierendes Projekt zur aktuellen Arbeit. Dabei sollen Nachbarn für ältere Menschen mit einkaufen oder sich Zeit für eine Tasse Kaffee nehmen. Göbel: „Für die Startphase haben wir bereits Gelder bei einer Stiftung beantragt.“

NRZ, 22. Mai 2008

zurück zur Übersicht
Copyright: Alte Löwen
Spendenkonto:
Alte Löwen
Stadtsparkasse Düsseldorf
BLZ: 300 501 10
Konto: 40 010 274
Telefon  0211 28 00-7010
Fax  0211 28 00-7071
info@alte-loewen.de
zum Seitenanfang