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NEWSLETTER, MAI 2007
Rückschau bei den Alten Löwen
DieAlten Löwen halten Rückschau auf die Arbeitsschwerpunkte seit der Neugründung Ende 2004.
ImZentrum der Arbeit steht die Unterstützung der Heimbewohner am Gallberg und in Benrath. Dazu gehören die jährlichen Bewohnerurlaube für jeweils 12 Bewohner aus den Seniorenzentren Gallberg und Benrath sowie begleiteten Einzelausfahrten. Auch bessern sie das geringe Taschengeld der Sozialhilfe beziehenden Bewohner je nach persönlichem Bedarf auf.
Weiterförderten wir Einrichtungen und Geräte, die den Bewohnern zugute kommen, wie z. B. eine große Beamer-Fernsehanlage und Teile des Sinnesgartens von Haus Gallberg.
DerHöhepunkt des Jahres war jeweils der Jahresempfang, auf dem der Verein seine Arbeit vorstellt. Im letzten Jahr war der Gastredner Oberbürgermeister Joachim Erwin. Im Rahmen seiner Ausführungen sicherte er zu, dass die Heimbewohner mit Sozialhilfebezug wieder „Weihnachtsgeld“ von der Stadt bekommen. 
DieSeminarreihe „Alt werden und gesund bleiben“ konnte im Herbst mit einem Vortrag von Herrn Dr. Schumacher fortgesetzt werden. Besonderer Höhepunkt war diesmal die Kombination mit einer Führung durch das Schloss Benrath.
DerNeubau des Hauses Benrath haben die Alten Löwen begleitet und unterstützt. Mit dem Ziel, den Wohlfühleffekt des neuen Hauses zu stärken, haben sie die künstlerische Gestaltung der Eingangs- und Aufenthaltshalle übernommen. Dafür hat der Verein, unterstützt durch die Kulturverwaltung, einen Wettbewerb unter 8 jungen Künstlern bzw. Künstlergruppen durchgeführt. Eine qualifizierte Jury hat den Preisträger ermittelt. Die Realisierung erfolgt im Frühsommer 2007, Kosten: 20.000 €. Die Finanzierung aus Spenden ist zu einem großen Teil gesichert, der Verein erbittet weitere Spenden für die restlichen Kosten.
Mitihrem Konzept „Servicedienst Wohnen im Alter“, das von Experten aus Wohnungswirtschaft und Sozialarbeit erarbeitet wurde, haben die Alten Löwen ein neues Aktionsfeld entwickelt. Auslöser für die Überlegungen sind die Folgen des demografischen Wandels, verstärkt durch die geringer werdende Zahl der helfenden Familienangehörigen. In dem Konzept geht es um die Unterstützung der im Wohnungsbestand lebenden hochbetagten Menschen, deren größtes Problem die Einsamkeit sein wird. Die traditionellen Formen der „Altenarbeit“ und für das Wohnen im Alter reichen dafür nicht aus.
DieLöwen halten ein breiteres Engagement der Wohnungswirtschaft für zwingend erforderlich. Das Konzept stieß bei der Vorstellung vor Düsseldorfer Wohnungsunternehmen und Genossenschaften auf reges Interesse. Mit einigen hat sich eine intensive und konkrete Zusammenarbeit entwickelt.
DerDank des Vereins gilt Vorstand, Spendern und Mitgliedschaft, sowie unseren Partnern bei „alpha 60“, der Arbeitsgemeinschaft Düsseldorfer Wohnungsunternehmen, dem "Marktplatz für soziale Partnerschaften“ und dem Seniorenbeirat.
FrajoGöbel, Vorsitzender, stellt fest: „Die Alten Löwen haben sich prächtig entwickelt und die Szene der Seniorenorganisationen bereichert. Unser Rat und unsere Hilfe ist gefragt. Unsere Stärken sind Engagement, fachliche Kompetenz und Unabhängigkeit“. 

Frajo Göbel
Düsseldorf, 07. Mai 2007

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