Die Alten
Löwen halten Rückschau auf die Arbeitsschwerpunkte seit
der Neugründung Ende 2004.
Im Zentrum
der Arbeit steht die Unterstützung der Heimbewohner am Gallberg
und in Benrath. Dazu gehören die jährlichen Bewohnerurlaube für
jeweils 12 Bewohner aus den Seniorenzentren Gallberg und Benrath sowie
begleiteten Einzelausfahrten. Auch bessern sie das geringe Taschengeld
der Sozialhilfe beziehenden Bewohner je nach persönlichem Bedarf auf.
Weiter förderten
wir Einrichtungen und Geräte, die den Bewohnern zugute kommen, wie
z. B. eine große Beamer-Fernsehanlage und Teile des Sinnesgartens
von Haus Gallberg.
Der Höhepunkt
des Jahres war jeweils der Jahresempfang, auf dem der Verein seine
Arbeit vorstellt. Im letzten Jahr war der Gastredner Oberbürgermeister
Joachim Erwin. Im Rahmen seiner Ausführungen sicherte er zu, dass
die Heimbewohner mit Sozialhilfebezug wieder „Weihnachtsgeld“ von
der Stadt bekommen.
Die Seminarreihe
„Alt
werden und gesund bleiben“ konnte im Herbst mit einem Vortrag von Herrn
Dr. Schumacher fortgesetzt werden. Besonderer Höhepunkt war diesmal
die Kombination mit einer Führung durch das Schloss Benrath.
Der Neubau
des Hauses Benrath haben die Alten Löwen begleitet und unterstützt.
Mit dem Ziel, den Wohlfühleffekt des neuen Hauses zu stärken,
haben sie die künstlerische Gestaltung der Eingangs- und Aufenthaltshalle
übernommen. Dafür hat der Verein, unterstützt durch die
Kulturverwaltung, einen Wettbewerb unter 8 jungen Künstlern bzw. Künstlergruppen
durchgeführt. Eine qualifizierte Jury hat den Preisträger ermittelt.
Die Realisierung erfolgt im Frühsommer 2007, Kosten: 20.000 €.
Die Finanzierung aus Spenden ist zu einem großen Teil gesichert,
der Verein erbittet weitere Spenden für die restlichen Kosten.
Mit ihrem
Konzept „Servicedienst Wohnen im Alter“, das von Experten aus Wohnungswirtschaft
und Sozialarbeit erarbeitet wurde, haben die Alten Löwen ein neues
Aktionsfeld entwickelt. Auslöser für die Überlegungen sind
die Folgen des demografischen Wandels, verstärkt durch die geringer
werdende Zahl der helfenden Familienangehörigen. In dem Konzept geht
es um die Unterstützung der im Wohnungsbestand lebenden hochbetagten
Menschen, deren größtes Problem die Einsamkeit sein wird. Die
traditionellen Formen der „Altenarbeit“ und für das Wohnen im Alter
reichen dafür nicht aus.
Die Löwen
halten ein breiteres Engagement der Wohnungswirtschaft für
zwingend erforderlich. Das Konzept stieß bei der Vorstellung vor
Düsseldorfer Wohnungsunternehmen und Genossenschaften auf reges Interesse.
Mit einigen hat sich eine intensive und konkrete Zusammenarbeit entwickelt.
Der Dank
des Vereins gilt Vorstand, Spendern und Mitgliedschaft, sowie unseren Partnern
bei „alpha 60“, der Arbeitsgemeinschaft Düsseldorfer Wohnungsunternehmen,
dem "Marktplatz für soziale Partnerschaften“ und dem Seniorenbeirat.
Frajo Göbel,
Vorsitzender, stellt fest: „Die Alten Löwen haben sich prächtig
entwickelt und die Szene der Seniorenorganisationen bereichert. Unser
Rat und unsere Hilfe ist gefragt. Unsere Stärken sind Engagement,
fachliche Kompetenz und Unabhängigkeit“.
Frajo Göbel
Düsseldorf, 07. Mai
2007 |