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Alte Löwen
Hilfe für die Ältesten in Düsseldorf.
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Wohnungsgenossenschaften und Alte Löwen kooperieren
Der Eisenbahnerbauverein Düsseldorf macht seinen Mietern über 60 Jahren ein interessantes Angebot. Gemeinsam mit den Alten Löwen startet er einen dreimonatigen Probelauf des  Projektes "Servicedienst Wohnen im Alter". Es richtet sich an die Mieter im normalen Wohnungsbestand der Genossenschaft und basiert auf kostenloser Kontaktaufnahme und der Vermittlung von Lebenshilfen und Diensten. Zuvor hatte eine gemeinsame Bedarfserhebung wichtige Hinweise über die Lebenssituation der Seniorinnen und Senioren der Genossenschaft erbracht und gezeigt, dass großes Interesse an Beratung, Information und Unterstützung besteht. Die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft sitzt mit im Boot; sie beteiligt sich mit einer Wohnanlage an dem Probelauf. Nach drei Monaten werden die Erfahrungen ausgewertet und in ein dauerhaftes Angebot umgesetzt.
Vonden über 800 Mieterinnen und Mietern über 60 haben ein Drittel den ihnen gesendeten Fragebogen beantwortet. Davon lebt die Hälfte alleine. Die Fragen bezogen sich auf die persönliche Lebenssituation und die konkreten Bedürfnisse nach Unterstützung und Beratung.
DasEcho war durchweg positiv. 150 Mietparteien (19%) machten konkrete Angaben über einen bereits bestehenden oder möglichen Bedarf. 
Anerster Stelle steht der Bedarf an hauswirtschaftlichen Hilfen. Auch kleinere Reparaturdienste sind gefragt. Dazu gehören auch Einkaufshilfen, wobei einige Supermärkte für "kleines Geld" bereits Waren nach Hause bringen. Viele Apotheken haben inzwischen einen Bringservice. Kritisiert wird, dass bei vielen Ärzten die Übermittlung der Rezepte nicht klappt.
ZweitesThema waren Gesundheit und Körperpflege. Hier standen die "klassischen" Anfragen nach Friseur und Fußpflege im Vordergrund. Neben Preis und Qualität ist hier entscheidend, ob die Servicepartner auch ambulant arbeiten. Gleiches gilt auch für die Krankengymnastik. Bemängelt wird, dass Krankenpflegedienste ihre (weitergehende) Beratung immer nur gegen Bezahlung anbieten. 
VieleBewohner haben Interesse an kulturellen Angeboten, teilweise unabhängig vom Grad der Mobilität. Angebote von Seniorenzentren, Begegnungsstätten und Kirchengemeinden sind gefragt. Auch die Busreise, die auch in einem beschützten Rahmen möglich sein sollte, wird gewünscht. Die nicht so mobilen Menschen wünschen sich Fahr-  und Besuchsdienste. Da der Behindertenfahrdienst nur für bestimmte Personengruppen gedacht ist, reicht er alleine nicht aus.
Besondersbemerkenswert ist die hohe Nachfrage nach Hilfestellungen im Umgang mit Behörden. Vielen alten Menschen ist unbekannt, dass ihnen aus der Sozialgesetzgebung Ansprüche zustehen, die nur abgerufen oder beantragt werden müssen. Andere scheitern im Wirrwarr der Formulare und Zuständigkeiten oder der aufeinander folgenden  Bewilligungsabläufe. Nicht seniorengerechte Badezimmer können z. B. mit Hilfsmitteln, verordnet durch den Arzt, bezahlt von der Krankenkasse, zumindest bedarfsgerechter gestaltet werden. Grundsicherung einschließlich Mehrbedarf oder Befreiung von der GEZ-Gebühr sind für Mini-Rentenbezieher bares Geld. Auch ist Beratung beim Umgang mit der Pflegeversicherung erwünscht.
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