LÖWEN HELFEN.
HELFEN SIE DEN LÖWEN.
Alte Löwen
Hilfe für die Ältesten in Düsseldorf.
Der Förderverein e.V.
Blanckertzstr. 24
40629 Düsseldorf
Startseite
Aktuelles
Was wir leisten wollen
Was wir aktuell geschafft haben
Auch Alte Löwen brauchen Hilfe
Pressespiegel
Mit Alten Löwen kann man reden
Downloads
Archiv
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum
Die Alten Löwen informieren: Ausgabe März 2008
Liebes Mitglied,
nachunserer diesjährigen Jahreshauptversammlung übermitteln wir Ihnen den Rechenschaftsbericht des Vorstandes über unsere Aktivitäten im Jahre 2007.

Aktivitäten der Alten Löwen im Jahre 2007
ImMittelpunkt die Ältesten: Maßnahmen, Aktionen und Projekte
Wiein den Jahren zuvor wurde wieder ein Bewohnerurlaub für 12 Personen aus dem Seniorenzentrum Gallberg nach Ulmen/Eifel gefördert. Für das Haus Benrath, das eine andere Konzeption hat, finanzieren wir stattdessen Tagesausflüge. Beides ist auch für dieses Jahr wieder vorgesehen.
ZuWeihnachten haben wir in Benrath Weihnachtspräsente für die Bewohner gestiftet.
ImNovember führten wir eine gemeinsame und gut besuchte Veranstaltung mit der evangelischen Gemeinde im Haus Gallberg durch. Das Thema lautete: "Vorsorge und Patientenverfügung". Es referierten Pfarrer Paul Schnapp und Rainer Akens. Im kommenden Mai findet eine weitere gemeinsame Veranstaltung mit der Polizei zum Thema Sicherheit statt.
EingangshalleBenrath: Mehr Wärme und Menschlichkeit

Bereitsauf der letzten Jahreshauptversammlung haben wir berichtet, dass wir den Wohlfühleffekt im Neubau durch die künstlerische Gestaltung von zwei Wänden der Aufenthalts- und Eingangshalle stärken wollen. Dafür hat der Verein mit Unterstützung der städtischen Kulturverwaltung einen beschränkten Wettbewerb unter 8 jungen Künstlern bzw. Künstlergruppen durchgeführt. 
Einemit Experten besetzte Jury hat nach intensiver Diskussion die Preisträger ermittelt. Ihre Entscheidung fiel auf zwei großflächige, aufeinander bezogene landschaftliche Wandbilder der Künstler Juliane Kröpelin und Armin Hartenstein.
Aufden Bildern begegnen sich Zaun, Berg, Blattwerk, Hütte wie Stücke eines Traumes oder eines Erlebnisberichtes. Sie sollen die eigenen Gedanken, Träume und Phantasien anregen. Die Wandmalereien sind Gärten für die Bewohner. Sie laden ein, darin spazieren zu gehen und Erinnerungen an Vergangenes schweifen zu lassen.
Wirhaben auf unserem Jahresempfang im Juli vergangenen Jahres die so gestaltete Eingangshalle der Öffentlichkeit mit großem Erfolg vorgestellt. Es lohnt sich, die Eingangshalle anzuschauen, die auch Aufenthalts- und Aktionshalle ist. Zusammen mit dem von uns unterstützten Projekt "Tiere im Altenheim" macht das Haus einen sehr lebendigen Eindruck.
ServicedienstWohnen, unser erster hauptamtlicher Beratungsdienst
Inder zweiten Hälfte des Jahres rückte unser Konzept "Servicedienst Wohnen im Alter" verstärkt in den Mittelpunkt. Unter dem Motto "Älter werden und wohnen bleiben" schlagen wir ein breiteres Engagement der Wohnungswirtschaft für das Wohnen im Alter vor, und zwar nicht für die Bereiche der "Altenwohnungen" oder "betreutes Wohnen", sondern für den Wohnungsbestand. Denn hier wohnen die weitaus meisten alten und hoch betagten Menschen, viele davon alleine. Unser Konzept liegt nicht nur im Interesse der Alten und Hochbetagten, sondern auch im Interesse der Wohnungswirtschaft.
UnserZiel ist es, mit Hilfe eines bei den Vermietern angebundenen "Service-Managers" Beratung und Kontaktpflege auf Dauer zu betreiben, um somit den älteren Mitbürgern/innen ein möglichst lebenslanges Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. 
DerEisenbahner Bauverein war von unserem Konzept so überzeugt, dass er eine Bedarfsabfrage aller 800 Mieter über 60 Jahre mit unserer Hilfe durchführte. Auch die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft war mit einem Wohnbereich beteiligt. Dafür erhielten wir eine Spende von je 2000,- €.
DasEcho war durchweg positiv. 150 Mietparteien beim EBV machten konkrete Angaben über einen bereits bestehenden oder möglichen Bedarf. Das sind immerhin 30%, und die Dunkelziffer ist sicher hoch. 
Einwichtiges Thema war die Sicherstellung der Selbständigkeit, der Bedarf an hauswirtschaftlichen Hilfen, Gesundheit und Körperpflege. 
VieleBewohner haben Interesse an kulturellen Angeboten, teilweise unabhängig vom Grad der Mobilität. Angebote von Seniorenzentren, Begegnungsstätten und Kirchengemeinden sind gefragt. Die nicht so mobilen Menschen wünschen sich Fahr- und Besuchsdienste. Da der Behindertenfahrdienst nur für bestimmte Personengruppen gedacht ist, reicht er alleine nicht aus.
ImMittelpunkt stand aber die hohe Nachfrage nach Hilfestellungen im Umgang mit Behörden. Vielen alten Menschen ist unbekannt, dass ihnen aus der Sozialgesetzgebung Ansprüche zustehen, die nur abgerufen oder beantragt werden müssen. Andere scheitern im Wirrwarr der Formulare und Zuständigkeiten oder der aufeinander folgenden Bewilligungsabläufe. Nichtseniorengerechte Badezimmer können z. B. mit Hilfsmitteln, verordnet durch den Arzt, bezahlt von der Krankenkasse, zumindest bedarfsgerechter gestaltet werden. Grundsicherung einschließlich Mehrbedarf oder Befreiung von der GEZ-Gebühr sind für Mini-Rentenbezieher bares Geld. Auch ist Beratung beim Umgang bei der Pflegeversicherung gewünscht.
Nachder Befragung haben wir einen dreimonatigen Testlauf durchgeführt. Frau Gödecker-Sander und Herr Gräwe waren für uns als Berater-Team tätig. Alle Bedarfsanmeldungen wurden persönlich abgearbeitet. Vielen Menschen konnte so geholfen werden. 
DieErfahrungen waren so positiv, dass der EBV diesen Dienst dauerhaft eingerichtet hat. Seit Februar 2008 haben wir eine Anlaufstelle in der Geschäftsstelle des EBV, von der aus unser Beratungsdienst startet. Der Dienst ist für die Betroffenen kostenlos und wird von der Genossenschaft finanziert. Mit anderen Gesellschaften sind wir weiterhin im Gespräch.
Eswar nicht unser vorrangiges Interesse, diesen Dienst selbst durchzuführen. Andererseits wollte die Genossenschaft nicht selber einstellen, sodass wir als Anstellungsträger eingesprungen sind.
Nachbarschaftshilfeund Kontaktnetzwerke sind notwendig
Parallelzu dem Projekt planen wir ein ehrenamtliches Nachbarschaftshilfe- und Kontaktnetzwerk durch Aktivierung der Nachbarschaft. Es soll dauerhaft Einsamkeit und Isolation entgegenwirken. Die Realisierung ist aber von einer Förderung durch die Düsseldorfer Bürgerstiftung abhängig. Der Antrag ist gestellt, die Entscheidung steht noch aus.
Wartenauf den Bus, der nie kommt:  "Phantom-Haltestellen" für Demente
EineBushaltestelle ohne Busanbindung vor einem Seniorenzentrum. Was zunächst einmal komisch klingt, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Auch wenn von dieser Haltestelle niemals ein Bus abfahren wird, erfüllt sie doch einen Zweck: Sie soll den demenzkranken Bewohnern eine Erinnerungsbrücke in längst vergangene Zeiten sein. Wir haben mit unserer Initiative zur Einrichtung der "Bushaltestelle" die Rheinbahn als Spender für zwei Haltestellenschilder, die extra angefertigt wurden, gewonnen. Die Schilder sind inzwischen vor den Häusern aufgestellt. Mit den Mitarbeitern der Seniorenzentren Benrath und Gallberg sind wir sicher, dass eine Phantomhaltestelle besser wirkt als manche Medikamente. Für die Presse war das Projekt so interessant, dass bundesweit berichtet wurde.
Seniorenzentrenin neuer Gesellschaft, unser Rat ist willkommen
Nachdemdie Stadt Düsseldorf 51% ihrer Kliniken und Seniorenzentren an die Sana Klinken AG verkauft hat, haben die Seniorenzentren einen neuen Mehrheitsgesellschafter. Sie sind nun keine mehrheitlich städt. Einrichtung mehr. Die erste personelle Maßnahme traf Rainer Akens, bisher Leiter der Zentren. Er wurde zu unserem Leidwesen nicht übernommen und ging zur Stadt zurück, wo er eine interessante Aufgabe übernahm. 
Umdie Absichten der Sana AG für die Altenheime zu erfragen, haben wir mit einem Geschäftsführer des Mehrheitsgesellschafters gesprochen. Das Gespräch hat ergeben, dass die Sana zu den Seniorenzentren stehen und auch an einen Neubau am Gallberg denken. Allgemein wurde unsere Arbeit sehr begrüßt. Unterstützung durch die Mitarbeiter der Häuser wurde uns wie bisher zugesagt. Auch unsere Geschäftsstelle verbleibt am Gallberg.
Spendenund Mitgliedsbeiträge, unsere materielle Basis
Eineder zentralen Voraussetzungen für die Arbeit der Alten Löwen ist es, Spenden und finanzielle Unterstützung zu erhalten.
Leiderist der Spendenmarkt so ziemlich leergefegt. Dennoch gelingt es uns bisher, die erforderlichen Mittel zu bekommen. Dafür besten Dank an die Spender. Stellvertretend gilt unser besonderer Dank Frau Charlotte Zimmer, die als ältestes Mitglied und aktivste Spenderin unsere Arbeit seit vielen Jahren in besonderer Weise unterstützt.
Bedauerlicherweisehaben wir auch einige Mitglieder aus dem Umfeld unseres leider verstorbenen Schatzmeisters Rainer Sternkopf verloren. 
Beiunseren Aktivitäten im Beratungsbereich werden wir neue Mitglieder gewinnen.
OhneAktive geht gar nichts, Dank an die Akteure
Unsereerfolgreiche Arbeit ist das Werk eines Teams, dafür ist herzlich Dank zu sagen. Der besondere Dank gilt aber den Mitgliedern unseres Vereins. Sie alle schaffen die Voraussetzung für den Erfolg unserer Arbeit.

Franz-Josef Göbel, im März 2008
zurück zur Übersicht
Copyright: Alte Löwen
Spendenkonto:
Alte Löwen
Stadtsparkasse Düsseldorf
BLZ: 300 501 10
Konto: 40 010 274
Telefon  0211 28 00-7010
Fax  0211 28 00-7071
info@alte-loewen.de
zum Seitenanfang